LSV fordert Millionenpaket von der Landesregierung
LSV fordert Millionenpaket von der Landesregierung
(JS) Fehlende Fördergelder zur Sanierung maroder Sportstätten und zum Kauf notwendiger Sportgeräte gefährden die Strukturen des organisierten Sports in Schleswig-Holstein. Der LSV legt einen Sieben-Punkt-Plan vor und fordert nachhaltige Kurskorrekturen von der Landesregierung.
Im Rahmen einer Pressekonferenz am 10. September verdeutlichte LSV-Präsidentin Barbara Ostmeier die Dramatik der aktuellen Lage. Über 250 Bau- und Sanierungsanträge sowie 160 Anträge zum Kauf von Sportgeräten zur Aufrechterhaltung der Angebote vor Ort könnten derzeit nicht bearbeitet werden. Ostmeier forderte eine ressortübergreifende Verankerung der Sportförderung in der Landesregierung, eine Stärkung des ehrenamtlichen Engagements und damit insgesamt eine Stärkung des Sportlandes Schleswig-Holstein.
Der LSV geht von einem strukturellen Mehrbedarf von ca. 7 Millionen Euro jährlich aus. Allein 2,25 Millionen Euro würden benötigt, um die Investitionsförderung für vereinseigene Sportstätten aufzustocken und den aufgelaufenen Rückstau von Förderanträgen abzubauen. Zudem setzt der Landessportverband sich für die Ausweitung der Bewegungszeiten in Schulen und Kitas ein, fordert verlässliche Strukturen zur Leistungssportförderung und eine stärkere Akzeptanz des Sports als gesellschaftspolitischer Partner.
Das vollständige Positionspapier des LSV ist hier verfügbar.
Foto: ©LSV-SH